FAQ – Häufig gestellte Fragen

Hier beantworten wir Ihnen die häufigsten Fragen rund um die Aus- und Weiterbildung zum Gebäudeenergieberater. Wir beantworten Ihnen in aller Kürze die am häufigsten aufkommenden, ausbildungsbezogenen Fragen rund um die Energieberater Ausbildung. Ausführlichere Informationen finden Sie in den entsprechenden Fachartikeln.

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    Wie kann ich Energieberater werden?

    Um Energieberater zu werden, müssen die Voraussetzungen in Form eines Meistertitels im Handwerk oder eines Hochschulstudiums gegeben sein. Anschließend fällt die Entscheidung für die klassische Ausbildung zum Energieberater oder für eine alternative Weiterbildung in der Energiebranche.

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    Wie werde ich Energieberater KfW?

    KfW-Energieberater sind alle jene, die von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) als Sachverständige in der Expertenliste eingetragen sind. Über die Ausbildung sagt diese Liste jedoch recht wenig aus, denn weder Ausbildung noch Berufsbezeichnung sind gesetzlich geschützt. Auf der Expertenliste stehen Energieberater mit HWK-Zertifikat sowie jene, die eine Weiterbildung in der Energieberatung absolviert haben, beispielsweise in Energiewirtschaft und -management, in Energieverfahrenstechnik oder in Energietechnik.

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    Was kostet eine Ausbildung zum Energieberater?

    Die Kosten für die Ausbildung zum Energieberater lassen sich leicht beziffern. Wer die klassische Ausbildung absolviert, die es ermöglicht, ein HWK-Zertifikat zu erhalten, muss monatlich 152 Euro an Ausbildungskosten aufbringen. Der Fernlehrgang ist auf eine Regelstudienzeit von 15 Monaten ausgelegt. Förderungen und Zuschüsse können diese Ausbildung günstiger machen. Die Kosten für alternative Lehrgänge sind im jeweiligen Infomaterial der Lehrgangsanbieter dokumentiert.

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    Welche Fördermöglichkeiten werden geboten?

    Förderungen und Zuschüsse, die Interessierten die Entscheidung für einen Fernlehrgang erleichtern sollen, gibt es meistens vom Staat oder (auf regionaler Ebene) von den Bundesländern. Die Bildungsprämie des Staates beispielsweise soll zur Weiterbildung animieren. Der Bildungsgutschein soll Menschen aus der Arbeitslosigkeit holen. Zudem bietet die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) Bildungsdarlehen an. Inhaltlich steht sie dem Thema Energie ohnehin recht nahe, denn auch für den Bau, die Renovierung oder Sanierung von Wohneigentum mit Blick auf die Energieeffizienz gibt es Förderungen von der KfW.

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    Was sind die Voraussetzungen für die angestrebte Ausbildung?

    Es gibt drei Voraussetzungen, die eine Ausbildung zum Energieberater ermöglichen: Ein Meistertitel in einem Handwerksberuf, ein praxisrelevanter Hochschulabschluss oder alternativ, zertifizierte Kenntnisse. Wer in jedem Fall die HWK-Zertifizierung erhalten möchte, braucht den Meistertitel. Für einige Studiengänge der Energiebranche (z.B. Energietechnik, Energiewirtschaft und -management, Energieinformatik und Energieverfahrenstechnik ist eine Hochschulzugangsberechtigung (meist Abitur oder Fachhochschulreife) Pflicht.

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    Wie lange dauert der Fernlehrgang zum Gebäudeenergieberater?

    Die Ausbildung zum Gebäudeenergieberater ist für eine Regelstudienzeit von 15 Monaten konzipiert. Diese Regelstudienzeit, die flexibel verkürzt oder verlängert werden kann, geht von einem wöchentlichen Lernpensum von zehn Stunden aus. Wer die Prüfung vor der Handwerkskammer ablegt und besteht, erhält eine HWK-Auszeichnung als Gebäudeenergieberater.

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    Wann beginnen die Kurse?

    Der Einstieg in die Ausbildung zum Energieberater ist jederzeit möglich. Wer sich für die Ausbildung zum Energieberater via Fernlehrgang entscheidet, erhält die entsprechenden Studienhefte und legt einfach los. Der Hauptteil der Ausbildung erfolgt im Selbststudium. Zudem planen die meisten Lehrgangsanbieter mit einigen Seminartagen im Präsenzunterricht, für die es allerdings meist mehrere Terminvorschläge gibt.

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    Wie läuft die Prüfung bei der HWK ab?

    Es gibt keine einheitliche Regelung, wie die HWK-Prüfung auszusehen hat. Denkbar ist, dass nach einer schriftlichen Arbeit eine mündliche Präsentation der Ausführungen folgt. Auch gibt es Handwerkskammern, die die Prüfung in einen fachpraktischen und einen fachtheoretischen Teil splitten. In der Regel arbeiten die Anbieter der Fernlehrgänge mit einer HWK zusammen und können hier detaillierte Informationen geben.

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    Kann man die Ausbildungszeit verlängern bzw. verkürzen?

    Ja, die Ausbildungsdauer kann relativ flexibel gehandhabt werden. Die meisten Lehrgangsanbieter weisen eine Regelstudienzeit von 15 Monaten aus und gehen dabei von einem wöchentlichen Lernaufwand von zehn Stunden aus. Wer schneller ist, verkürzt den Fernlehrgang. Wer länger braucht, kann kostenfrei verlängern.

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    Welche Vorteile hat Fern­unter­richt?

    Einen Fernlehrgang zum Energieberater zu absolvieren, bedeutet ein Höchstmaß an zeitlicher Flexibilität. Das heißt: Die Ausbildung zum Energieberater kann jederzeit starten. Auch der zeitliche Rahmen, wie lange die Ausbildung dauert, ist flexibel. Die Fernlehrgangsanbieter weisen eine Regelstudienzeit von 15 Monaten aus mit einem wöchentlichen Zeitaufwand von zehn Stunden. Wer mehr Zeit hat, kann die Ausbildung schneller absolvieren. Wer mehr Zeit braucht, hat die Möglichkeit, kostenfrei zu verlängern.

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    Für wen ist Fern­unter­richt geeignet?

    Der Fernlehrgang zum Energieberater ist für all jene gut geeignet, die sich nicht zeitlich binden können oder wollen. Das bedeutet, dass Fernunterricht sowohl für Berufstätige eine Option der flexiblen, berufsbegleitenden Weiterbildung ist, als auch für Menschen, die privat zeitlich sehr eingebunden sind. Elternteile in Elternzeit haben zeitliche Freiräume, doch diese lassen sich meist nur schwer in einen Stundenplan fassen. Damit ist der Fernunterricht auch für Mamas und Papas geeignet, die auf der Suche nach einer flexiblen Weiterbildungsvariante sind.

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    Wer bietet Fern­unter­richt an und welche Anbieter gibt es?

    ILS, sgd und die Fernakademie für Erwachsenenbildung bieten den Fernlehrgang zum Energieberater an. An der Wilhelm Büchner Hochschule gibt es spezielle Studiengänge mit dem Fokus auf die Energiebranche, wie beispielsweise das Studium der Energieverfahrenstechnik, das Studium für Energiewirtschaft und Energiemanagement und das Studium der Energieinformatik. Hier finden Sie alle unsere ausgewählten Anbieter.

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    Wie komme ich an die Infobroschüren der Lehrgangsanbieter?

    Das Infomaterial der Lehrgangsanbieter ist per Mausklick kostenlos und unverbindlich bestellbar. Wer seine Kontaktdaten auf der Seite der Anbieter hinterlässt, erhält einen Studienkatalog mit dem kompletten Studienangebot sowie Detailinformationen zu den Lehrgängen, die ganz speziell von Interesse sind.

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    Wer kann einen Energieausweis erstellen?

    Einen Energieausweis dürfen nur qualifizierte Personen ausstellen. Laut der Verbraucherzentrale zählen hierzu Handwerker, Architekten, Ingenieure und Physiker, die sowohl über eine entsprechende Aus- und Weiterbildung verfügen als auch über Berufspraxis.