Gezeichnete Häuser im Grünen dahinter stehen Windräder

Energieberater KfW

In seiner Berufsbezeichnung steht „Sachverständiger für Energieeffizienz“, oder kurz: Energieberater KfW. Da die Berufsbezeichnung Energieberater allerdings keiner gesetzlichen Grundlage entspricht, ist es für Verbraucher schwierig, einen wahren Profi zu finden, der nach KfW-Richtlinien auch förderfähig ist. Auf der Seite der KfW heißt es dazu: „Zugelassen sind alle Sachverständigen, die in der Expertenliste für Förderprogramme des Bundes geführt sind.“

Sie zählen zu den Experten

Auf der Liste der Experten stehen Energieberater mit HWK-Zertifikat, aber auch Absolventen einer speziellen Weiterbildung im Bereich Energie:

Was die Unterschiede dieser Ausbildungsvarianten inhaltlich bedeuten, zeigt ein Blick in das Infomaterial der Lehrgangsanbieter, welches Sie hier kostenlos und unverbindlich bestellen können.

Der Energieberater KfW Einsatz ist förderbar

Es gibt eine ganze Reihe an Fördermitteln, die es Verbrauchern ermöglichen, auf die versierte Unterstützung eines KfW Energieberaters zu setzen.

Diese Förderoptionen gibt es:

  • Eine Online-Beratung, die immer dann sinnvoll ist, wenn kurze Fragen zu beantworten sind, ist in der Regel kostenlos.
  • Die Beratung in einer Beratungsstelle beginnt mit einem Beratungshonorar ab 5 Euro für 30 Minuten.
  • Der Vor-Ort-Check beginnt mit Kosten in Höhe von gerade einmal 10 Euro.

Günstig sind diese Angebote deswegen, weil das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) diese Angebote fördert und für Haushalte mit wenig Einkommen sogar kostenlos anbietet. Die Energieberatung vor Ort wird gefördert, wenn diese von einem zertifizierten Profi durchgeführt wird. Wie oben bereits erwähnt, sind die Leistungen von Energieberater mit HWK-Zertifizierung förderungsfähig. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hat diese Grenzwerte für den Beratungszuschuss verhängt:

  • 500 Euro, wenn die Erläuterung des Energieberatungsberichts ansteht.
  • 800 Euro für Immobilien in der Größe von Ein- und Zweifamilienhäusern.
  • 1100 Euro für Immobilien, die von drei Parteien bewohnt werden können.

Wer auf einen KfW Energieberater setzt, kann mit einer Förderung von 50 Prozent rechnen. Die Höchstgrenze pro Vorhaben liegt bei 4.000 Euro.

Sachverständiger für Energieeffizienz

Der Sachverständige für Energieeffizienz, wie der Energieberater KfW hoch-offiziell heißt, ist Partner derer, die eine energetische Sanierung einer Immobilie planen. Da Immobilien heute mindestens so vielseitig sind wie die Energiebranche, hat der KfW Energieberater die Aufgabe, ein Energiekonzept für ein Bestandsgebäude zu erstellen, das spezielle Charaktereigenschaften mit sich bringt. Mit Blick auf den Bestand gilt es nun zu klären, wie der Energiebedarf in der Immobilie gesenkt werden kann.

Der KfW Energieberater als Allrounder für Modernisierungen

1.) Bestandsanalyse. Der Ist-Zustand der Immobilie ist der Ausgangspunkt der Überlegungen. Der Energieberater KfW beurteilt die Gebäudehülle, Wände und das Dach sowie Fenster und Türen – also im Grunde all die Teile einer Immobilie, die der Witterung direkt ausgesetzt sind. Auch die Heizungsanlage nimmt der KfW Energieberater in die Bestandsanalyse auf.

2.) Vorschläge. Sind die Schwachstellen erst eruiert und dokumentiert, geht es im zweiten Schritt darum, an eben diesen Stellen anzusetzen, um Energie einzusparen. Wichtig ist in diesem Zusammenhang zu jedem Vorschlag ein Rechenexempel aufzustellen, um zu erkennen, welche Maßnahme sich auch wirklich lohnt.

3.) Planung. Steht fest, welche Maßnahmen sinnvoll umzusetzen sind, erstellt der KfW Energieberater eine Detailplanung auf, die auch aussagt, welche Gewerke für die Sanierungsmaßnahme benötigt werden. Nun können Verbraucher Angebote einholen und – in Eigenregie oder mit Unterstützung des KfW Energieberaters – prüfen.

4.) Umsetzung. Natürlich wird der KfW Energieberater bei der Umsetzung der Modernisierungsmaßnahme nicht selbst Hand anlegen, aber: Er kann als Baubegleiter fungieren und so darüber wachen, dass die Leistungen, die angeboten wurden, auch in der Praxis umgesetzt werden. Spätestens zur Abnahme der Modernisierungsmaßnahme ist der versierte Sachverstand des Energieberaters KfW in jedem Fall gefragt.

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Dauer 15 Monate
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Probestudium
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Lernaufwand - 10 Std in der Woche
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Kosten auf Anfrage
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So läuft das Fernstudium ab

Wie funktioniert das Fernstudium zum Energieberater?
Ihre Weiterbildung wird durch Studienhefte strukturiert, die Sie nach erfolgreicher Anmeldung von Ihrem Institut in regelmäßigen Abständen erhalten. Nach Bearbeitung deren Inhalte senden Sie die darin enthaltenen Aufgaben zur Korrektur ein. Je nach Fernlehrgang sind zudem ein Praxisseminar oder Seminartage sowie eine Abschlussprüfung einzuplanen.
Wie funktioniert die Anmeldung?
Auf der Webseite Ihres favorisierten Anbieters melden Sie sich für die Weiterbildung zum Energieberater an. Nach erfolgreicher Prüfung Ihrer eingereichten Dokumente wie Zeugnisse seitens der Institutsmitarbeiter, was wenige Stunden bis Tage dauert, fängt Ihr Probestudium an. Sie erhalten alle benötigten Lernmaterialien direkt von Ihrem Institut, je nach Vorliebe auf postalischem oder digitalem Weg.
Was passiert nach der Anmeldung?
Nachdem Ihre Anmeldung geprüft und Ihnen Ihre Unterlagen zugesandt wurden, können Sie direkt mit Ihrer Weiterbildung starten. Ein Blick in die einführenden Dokumente verrät Ihnen, wie Sie nun am besten vorgehen und zum Beispiel Ihren Zugang zum Online Campus freischalten.
Wie bekomme ich die Unterlagen?
Wie bei der Anmeldung angegeben, kommen Ihre Unterlagen auf digitalem oder postalischem Weg zu Ihnen. Dabei variiert nach Institut, ob Sie diese in regelmäßigen Abständen oder allesamt auf einen Schlag erhalten. Kopien Ihrer Studienhefte finden Sich meistens als Zusatz im Online Campus hinterlegt.
Wie bearbeite ich die Studienhefte?
Die Studienhefte kommen in einer bestimmten Reihenfolge und beinhalten allgemein einleitende Angaben darüber, wie Sie bei der Bearbeitung vorzugehen haben. Grundsätzlich lesen Sie das aktuelle Studienheft gründlich durch, um anschließend die im Heft enthaltenen Aufgaben zu erledigen. Eventuell greifen Sie hierbei auf Fachliteratur zurück. Anschließend reichen Sie das Studienheft und die Aufgaben zur Überprüfung ein und erhalten daraufhin eine Korrektur und Feedback zu Ihren Aufgaben von dem betreuenden Dozenten.
Welche Fristen gibt es für die Bearbeitung?
Ein Fernlehrgang bietet den Vorteil, dass Sie eigenständig und in Ihrem Tempo arbeiten können, ohne sich nach Fristen zu richten. Dennoch empfiehlt es sich, die wöchentlichen 10 Arbeitsstunden, die Anzahl der Studienhefte und die Regelstudienzeit Ihrer Weiterbildung beim Bearbeiten der Studienhefte zu berücksichtigen.
Kann ich meine Prüfungen zuhause schreiben?
Grundsätzlich geben die Info- und einführenden Materialien Ihres Anbieters hierüber Aufschluss, da keine einheitliche Regelung existiert. Viele Prüfungen können von zu Hause aus absolviert werden. Für die Prüfung vor der Handwerkskammer (HWK) müssen Sie am Prüfungsort sein.
Gibt es Präsenzphasen?
Die verschiedenen Ausbildungsgänge rund um den Energieberater beinhalten immer auch bis zu 5 Seminartage. Diese sind zum Teil obligatorisch und / oder können von zu Hause aus belegt werden. Für eine Zertifizierung vor der HWK (Handwerkskammer) ist ein Seminar über 48 Stunden abzuschließen.
Wie funktioniert der Online Campus?
Den Online Campus können Sie mit Ihren Zugangsdaten aus den Einführungsunterlagen betreten. Ihr persönlicher Bereich hilft Ihnen dabei, Ihre Weiterbildung bzw. Ihr Studium zu strukturieren und organisatorische Aufgaben schnell zu erledigen. Der Online Campus bietet zahlreiche Lernmaterialien in unterschiedlichsten Formen an, die Sie beim Lernen der Inhalte unterstützen. Mit Dozenten und Kommilitonen könne Sie über das Forum, per Chat und Mails in Kontakt treten. Darüber hinaus bietet der Online Campus viele weitere Services rund um Ihren Lehrgang an.
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