Köpfe aus Zahnrädern, in der Mitte eine Glühbirne aus Zahnrädern

Die Voraussetzungen zur Ausbildung zum Energieberater variieren

Mit welchen Voraussetzungen die Ausbildung zum Energieberater verbunden ist, ist abhängig von der individuellen Zielsetzung. Wer die Energieberaterausbildung absolviert, ohne das HWK-Zertifikat anzustreben, muss zwar Zugangsvoraussetzungen zum Fernlehrgang erfüllen, aber keine Zulassungsvoraussetzungen zur HWK-Prüfung. Was sie unterscheidet, verrät dieser Beitrag.

Die Teilnahmevoraussetzungen zum Fernlehrgang

Wer sich für einen Fernlehrgang an einem renommierten Fernlehrgangsinstitut interessiert, muss die Voraussetzungen des jeweiligen Instituts erfüllen. Da weder die Ausbildung, noch die Ausbildungsinhalte auf dem Weg zum Energieberater gesetzlich geregelt sind, ist es ratsam, einen Fernlehrgangsanbieter auszuwählen, dessen Name für Qualität steht. Die Fernlehrgangsanbieter, die hier präsent sind, sind sich in punkto Ausbildungsvoraussetzungen für den Energieberater weitestgehend einig:

1.) Eine bestandene Meisterprüfung in einem Handwerksberuf

2.) Ein Hochschulabschluss in einer relevanten Fachrichtung (Architekturwesen, Hochbau, Ingenieurwesen (Bau), technische Gebäudeausrüstung, (Bau)Physik, Elektrotechnik, Maschinenbau) oder einer anderen naturwissenschaftlichen oder technischen Fachrichtung

3.) zertifizierte Vorkenntnisse, die von Erfahrung und Know-how zeugen, sind die möglichen Voraussetzungen, um zum Fernlehrgang zugelassen zu werden.

Die Voraussetzung zur HWK-Prüfung ist der Meistertitel

Wer die Ausbildung zum Energieberater mit dem HWK-Zertifikat beschließen möchte, muss lediglich einen Punkt der bereits erläuterten Voraussetzungen für die Ausbildung zum Energieberater mitbringen: einen Meistertitel.

Genauer definiert ist allerdings, in welchem Metier der Meister seine Profession erhalten haben muss. Wer sich der HWK-Prüfung stellen möchte, muss einen Meisterbrief als Zimmerer, Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer, Tischler, Stuckateur, Steinmetz- und Steinbildhauer, Schornsteinfeger, Rollladen- und Sonnenschutztechniker, Raumausstatter, Parkettleger, Ofen- und Luftheizungsbauer, Metallbauer, Maurer- und Betonbauer, Maler und Lackierer, Klempner, Kälteanlagenbauer, Installateur- und Heizungsbauer, Glaser, Fliesen-, Platten- und Mosaikleger, Estrichleger, Elektrotechniker oder Dachdecker haben.

TippTipp: Zwar sind dies die gängigen Gewerke, aus denen die HWK einen Meistertitel fordert, allerdings kann diese Auflistung auch von HWK zu HWK leicht variieren. Deswegen empfiehlt es sich, direkt vor Ort, bei der zuständigen HWK, die Branchen noch einmal detailliert abzuklären.

Mit Hochschulzugangsberechtigung zum Bachelorabschluss

Die Voraussetzungen für die Ausbildung zum Energieberater wurden bereits beschrieben und sind auch im Infomaterial der Anbieter noch einmal detailliert aufgeführt. Wer sich hingegen nicht auf die Ausbildung zum Energieberater mit HWK-Zertifikat versteift, sondern einen Weg in die Energiebranche sucht, der könnte auch diese Ausbildungsalternativen anstreben – mit ganz anderen Voraussetzungen.

Der Bachelorstudiengang Energieverfahrenstechnik: Wer dieses Fernstudium absolvieren möchte, muss das Abitur, die fachgebundene Fachhochschulreife oder eine andere, anerkannte Hochschulzugangsberechtigung nachweisen können. Eine Parallele gibt es jedoch auch zu den Voraussetzungen für die Ausbildung zum Energieberater:

Ein Abschluss als Meister, Techniker, Fach- oder Betriebswirt mit IHK-/HWK-Zertifikat gilt ebenfalls. Auch gibt es die Möglichkeit, als Gasthörer zu studieren. Nach zwei Monaten kann eine extra Prüfung abgelegt werden, die dann die Hochschulreife zertifiziert. Anschließend ist der Gasthörer-Status beendet und der Interessent agiert als Fernstudent.

Dieselben Zugangsvoraussetzungen gelten beim Bachelorstudiengang Energiewirtschaft und -management. Auch wer sich dem Wirtschaftsingenieurwesen mit Schwerpunkt Energietechnik widmen möchte, braucht das Abitur, die fachgebundene Hochschulreife, eine ähnliche Zertifizierung oder studiert zunächst im Gasthörer-Status. Was sich inhaltlich hinter den Studiengängen verbirgt, zeigt ein Blick in das Infomaterial, das hier kostenlos und unverbindlich bestellt werden kann.

Alternative Ausbildungsoptionen

Bei den Weiterbildungsoptionen, die ohne Studienabschluss enden, wie beispielsweise die Ausbildung zur Fachkraft für erneuerbare Energien oder zum Energiemanager gelten ebenfalls andere Zugangsvoraussetzungen: Die Ausbildung zum geprüften Energiemanager können Interessenten mit kaufmännischer und/oder technischer Vorbildung absolvieren. Eine grundständige Ausbildung, mindestens drei Jahre Berufserfahrung, ein grundlegendes Verständnis für Technisches, Kaufmännisches und Mathematisches sowie die Fähigkeit, mit Normen und Berechnungen umzugehen, sind hierfür die Voraussetzung. Für die Ausbildung zur Fachkraft für erneuerbare Energien sind die Voraussetzungen überschaubarer: Eine abgeschlossene Ausbildung im Bereich Bau- und Ausbaugewerke, Versorgungstechnik und Elektrotechnik sowie Berufserfahrung sind hier die Zulassungsvoraussetzung.

Auf einen Blick

Zielgruppe

Besonders geeignet für den Beruf des Energieberaters sind Menschen aus einem technischen Berufsfeld, die den Wunsch hegen, sich in diesem weiter zu qualifizieren. Der Fernlehrgang lohnt sich daher als Weiterbildung für Personen, die bereits beruflich in der Bausanierung oder in der Immobilienbranche tätig sind. Interessieren Sie sich für Umweltschutz und Gebäudeanalyse? Der Beruf des Energieberaters befasst sich mit diesen Themen und bietet darüber hinaus Abwechslung durch unterschiedlichste Kunden, die Sie persönlich beraten.

Beginn & Dauer

Die Weiterbildung zum Energieberater erstreckt sich grundsätzlich über 15 Monate, die Sie bei Bedarf verlängern können. Ähnliche Fernlehrgänge mit Bachelorabschluss haben eine Regelstudienzeit von 6 bis 7 Semestern. Als wöchentliches Arbeitspensum sind etwa 10 Stunden angesetzt.

Voraussetzungen

Für die Weiterbildung zum Energieberater wird technisches Vorwissen in Form einer abgeschlossenen Ausbildung inkl. Meisterprüfung oder ein technisches Studium in einem relevanten Fach sowie berufliche Erfahrung vorausgesetzt. Damit richtet sie sich vor allem an Personen, die sich beruflich verändern wollen.

Kosten

Die Kosten variieren je nach Fernlehrgang. Monatliche Gebühren belaufen sich beim Energieberater mit HWK-Zertifikat auf 152 Euro, sodass insgesamt bei 15 Monaten mit etwa 2.280 Euro zu rechnen ist. Die Weiterbildungen der Fachkraft für erneuerbare Energien und die des Energiemanagers kosten 152 bzw. 164 Euro monatlich bei Regelstudienzeiten von 18 bzw. 15 Monaten. Fernstudiengänge im Energiebereich kommen auf monatlich 333 Euro über 3 bis 3,5 Jahre.

Probelektion

Die von uns präsentierten Anbieter gewähren mittels Probelektionen Interessierten einen konkreten Einblick in den Fernlehrgang des Energieberaters. Die 1 bis 2 Lektionen sollen der Beurteilung dienen, ob dieser Fernlehrgang und dessen Bedingungen das Richtige für Sie sind. Sie können diese gratis zum Probestudium und Infomaterial Ihres favorisierten Anbieters anfordern.

Probestudium

Die Fernlehrgangsinstitute auf unseren Seiten bieten ein unverbindliches Probestudium an. Dieser Service ist für Sie kostenlos, falls Ihnen die Weiterbildung zum Energieberater nicht gefällt und Sie diese innerhalb der Frist von 2 bis 4 Wochen kündigen.

Abschluss

Für die Weiterbildung zum Energieberater erhalten Sie ein Abschlusszeugnis, ggf. zertifiziert von der Handwerkskammer (HWK).

COVID-19

Der Studienablauf wird durch COVID-19 wenig bis gar nicht beeinflusst, da Sie Prüfungen und Präsenztermine in den meisten Fällen direkt auf dem Online Campus des Institutes absolvieren können. Ausnahmen werden nach persönlicher Rücksprache geregelt.

Fachliches Know-how und Erfahrung sind Pflicht

Für die Ausbildung zum Energieberater gibt es meist ähnliche Voraussetzungen. Für die klassische Ausbildung, die mit dem HWK-Zertifikat beendet werden kann, gibt es eine große Range an Zugangsoptionen – vom Meistertitel bis hin zum Studienabschluss oder gleichwertigen Kenntnissen. Wer mit einem Studienabschluss in der Tasche in die Energiebranche einsteigen will, braucht eine Hochschulzugangsberechtigung. Für alternative Ausbildungsoptionen gelten auch alternative Voraussetzungen. Valide Informationen über die Zugangsvoraussetzungen bietet das Infomaterial der Anbieter, das hier kostenlos und unverbindlich bestellt werden kann.

Infomaterial anfordern Banner - Energieberater
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Gebäudeenergieberater HWK
Dauer 15 Monate
15 Monate
5 Seminartage
5 Seminartage
Lernaufwand - 10 Std in der Woche
10 Std. die Woche
Kosten auf Anfrage
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Gebäudeenergieberater HWK
Dauer 15 Monate
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5 Seminartage
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Lernaufwand - 10 Std in der Woche
10 Std. die Woche
Kosten auf Anfrage
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5 Seminartage
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Lernaufwand - 10 Std in der Woche
10 Std. die Woche
Kosten auf Anfrage
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So läuft das Fernstudium ab

Wie funktioniert das Fernstudium zum Energieberater?
Der Fernlehrgang des Energieberaters zeichnet sich besonders durch Flexibilität und Eigenverantwortlichkeit aus. Im selbstständigen Studium Daheim erarbeiten Sie sich die fachlichen Inhalte, begutachtet und unterstützt dabei von Ihren zuständigen Dozenten. Die Inhalte und Materialien werden Ihnen in regelmäßigen Abständen von Ihrem Institut zugesandt.
Wie funktioniert die Anmeldung?
Die Anmeldung für eine Weiterbildung erfolgt durch das Einschreiben bei Ihrem favorisierten Lehrgangsanbieter auf dessen Webseite. Wurden Ihre eingereichten Unterlagen erfolgreich geprüft, was von wenigen Stunden bis zu ein paar Tagen dauert, beginnt Ihr Probestudium mit dem Empfang der Studieneinführung und Zugängen zum Fachmaterial. Um Ihre Unterlagen zu erhalten, stehen Ihnen meistens die Optionen des Post- wie des digitalen Weges zur Auswahl.
Was passiert nach der Anmeldung?
Die Freischaltung Ihres Zugangs zum Online Campus sollte einer Ihrer ersten Schritte nach erfolgreicher Anmeldung sein. Informationen hierüber sowie erste Lernmaterialien und Studienhefte erhalten Sie direkt, nachdem Ihre Anmeldungsangaben erfolgreich geprüft wurden. Somit können Sie ab Erhalt Ihrer Unterlagen mit der Weiterbildung starten und sich in die Abläufe einlesen.
Wie bekomme ich die Unterlagen?
Um Ihre Unterlagen zu erhalten, stehen Ihnen meistens die Optionen des Post- und des digitalen Weges zur Verfügung. Dabei kommen möglicherweise Versandkosten auf Sie zu. Digitale Kopien finden Sie meistens zusätzlich im Online Campus. Ihre Unterlagen erreichen Sie automatisiert in regelmäßigen Abständen, im Online Campus können die Studienhefte von Beginn an vollständig hinterlegt sein.
Wie bearbeite ich die Studienhefte?
Die Einhaltung der korrekten Reihenfolge der Hefte stellt sicher, dass Sie die aufeinander aufbauenden Inhalte nach und nach vertiefen. Am wichtigsten sind die in den Studienheften enthaltenen Aufgaben, die Sie nach der Bearbeitung einreichen und prüfen lassen. Anschließend erhalten Sie die korrigierten Hefte mit einer persönlichen Rückmeldung zurück.
Welche Fristen gibt es für die Bearbeitung?
Ohne einheitliche Vorgaben können Sie die Einsendeaufgaben jederzeit abgeben. Ob Ihr Institut eigene Fristen setzt, entnehmen Sie den Einführungsunterlagen. Grundsätzlich können Sie sich am wöchentlichen Arbeitspensum von 10 Stunden und der Weiterbildungsdauer orientieren. Mit 1 bis 2 Heften pro Monat bleiben Sie prinzipiell in der Regelstudienzeit.
Kann ich meine Prüfungen zuhause schreiben?
Je nach Anbieter können Prüfungen online stattfinden. Abschlussprüfungen, die die Handwerkskammer (HWK) involvieren, erfordern allerdings eine Präsenz vor Ort. Aufschluss darüber können Infomaterialien und einführende Unterlagen Ihres Anbieters geben.
Gibt es Präsenzphasen?
Präsenztage als Teil der Weiterbildung zum Energieberater sind generell nicht einheitlich geregelt, sodass die einzelnen Anbieter in ihren Vorgaben variieren. Bis zu 5 Seminartage sind, teils auch online, abzuschließen. Das HWK-Zertifikat beinhaltet ein 48 Stunden währendes Praxisseminar.
Wie funktioniert der Online Campus?
Über den Online Campus können Sie sich flexibel um organisatorische Aufgaben kümmern. Darunter fallen zum Beispiel An- und Abmeldung zu Seminaren, Workshops und Prüfungen, Einsehen von Veranstaltungsinformationen wie Inhalte, Daten und Ort, die Noteneinsicht, Nutzung der Online-Bibliothek und Literaturrecherche. Ein weiterer großer Baustein des Online Campus besteht in den hier zur Verfügung stehenden Materialien. Darüber hinaus stellt der Online Campus eine wichtige Kommunikationsplattform für Studierende wie auch Dozenten dar.
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