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In fünf Schritten Energieberater werden

Die Kosten, die Privatpersonen und Unternehmen gleichermaßen für Energie aufbringen müssen, positionieren das Thema Energieberatung weit oben auf der Liste der Prioritäten. Die Intention, Energieberater zu werden, ist die logische Konsequenz auf die große Nachfrage nach Fachkräften in diesem Spezialgebiet. Der Profi mit HWK-Zertifikat, der Gebäudeenergieberater, ist als Berufsbezeichnung geschützt. Der Energieberater hingegen nicht. Deswegen wird empfohlen, die Ausbildung mit einem HWK-Zertifikat für Energieberater zu besiegeln. All jene, die nach einer zukunftsträchtigen Weiterbildung suchen, sollten folgendem Fünf-Punkte-Plan folgen, um Energieberater zu werden.

Schritt 1: Voraussetzungen klären

Die Idee, Energieberater zu werden, schlummert vor allem in denjenigen, die bereits eine Profession in der Branche erreicht haben. Handwerker sowie Absolventen eines branchenspezifischen Hochschulstudiums sind die erklärte Zielgruppe der Weiterbildung zum Energieberater und bringen meist zeitgleich die erforderlichen Teilnahmevoraussetzungen mit.

Voraussetzungen für den Vorbereitungskurs auf die HWK-Prüfung: Der Meistertitel in einem einschlägigen Handwerksberuf oder ein berufsqualifizierendes Hochschulstudium sind Grundvoraussetzung, um die Weiterbildung zum Energieberater mit HWK-Zertifikat absolvieren zu dürfen. Für Handwerker mit Meistertitel oder Absolventen eines Architektur-, Hochbau-, Bauphysik-, Maschinenbau- oder Elektrotechnik-Studiums gibt es keine zusätzlichen Aufnahmehindernisse. Wer diese Zeugnisse nicht nachweisen kann, muss eine alternative Bescheinigung seiner Kenntnisse vorlegen, um Energieberater zu werden (HWK).

Voraussetzungen für ein fachspezifisches Fernstudium: Die Bachelor-Studiengänge mit den Themenschwerpunkten Energieverfahrenstechnik, Energiewirtschaft, Energiemanagement oder Energieinformatik bringen jeweils eigene Voraussetzungen mit sich:

  • Wer den Bachelorstudiengang zum Energieverfahrenstechniker belegen möchte, muss das Abitur, die fachgebundene Fachhochschulreife oder eine andere, anerkannte Hochschulzugangsberechtigung nachweisen können. Ein Abschluss als Meister, Techniker, Fach- oder Betriebswirt mit IHK-/HWK-Zertifikat gilt ebenfalls. Auch gibt es die Möglichkeit, als Gasthörer zu studieren.
  • Wer das Bachelorstudium Energiewirtschaft und -management absolvieren möchte, hat dieselben Voraussetzungen zu erfüllen, wie beim Studium der Energieverfahrenstechnik: Entweder eine Hochschulzugangsberechtigung wird eingereicht oder der Interessierte studiert als Gasthörer. Wer diesen Weg wählt, kann nach zwei Semestern die Hochschulzugangsprüfung ablegen.
  • Der Bachelorstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen Energietechnik wartet mit denselben Zugangsvoraussetzungen auf: Mit Abitur, der fachgebundenen Hochschulreife, einer ähnlichen, qualifizierenden Zertifizierung oder per Gasthörer-Status geht es hier an die Fernuni.

Schritt 2: Inhaltlichen Schwerpunkt prüfen

Wer die Intention hat, zertifizierter Energieberater zu werden, muss sich der HWK-Prüfkommission mit allerlei Fachwissen stellen. Die Lehrgänge bei den Fernlehrgangsanbietern sind so konzipiert, dass alle zur Prüfung benötigten Fachgebiete thematisiert werden. Welchem individuellen Lerntyp welche inhaltliche Aufbereitung am besten liegt, das lässt sich beim Blick ins Infomaterial bzw. in die Probelektion schnell herausfinden. Die grundlegenden Haupt-Themen-Schwerpunkte der Weiterbildung sind diese:

  • Baukonstruktion und Bauwerk: Umweltschutz, Recycling, Konstruktion, Baustoffkunde
  • Bauphysik: Brandschutz, Schallschutz, Feuchteschutz, Wärmeschutz, andere physikalische Grundlagen
  • Gesetze: Rahmenbedingungen, Luftdichtheit, Denkmalschutz, Thermografie
  • Planung einer Modernisierungsmaßnahme: Gesetze (u.a. Energieausweis-Pflicht), Verordnungen, Reformen (u.a. EEG-Reform), Aufnahme, Dokumentation, Berechnungen, Optimierungspotentiale, Kosten-Nutzen-Rechnung, Entsorgung, Baurecht, Denkmalschutz, Baubegleitung, Qualitätssicherung
  • Technik: Beleuchtung, Elektronik, Raumlufttechnik, Heizung, Umwelttechnik, Erneuerbare Energien
Um Energieberater zu werden und die Zertifizierung als HWK-Gebäudeenergieberater zu erhalten, müssen die soeben genannten Themenfelder beherrscht werden. Bei verwandten Berufen, wie beispielsweise der Fachkraft für erneuerbare Energien, rücken andere Themen wie etwa Geothermie, Photovoltaik und Biomassetechnik in den Fokus. Ein detaillierter Vergleich des Infomaterials der Lehrgangsanbieter wird in diesem Zusammenhang empfohlen, um den passenden Weg einzuschlagen, um Energieberater zu werden.

Schritt 3: Welche Form der Ausbildung soll es sein?

Heutzutage Energieberater zu werden, ist vergleichsweise einfach, denn die Ausbildung via Fernstudium bietet viele Vorteile: Sie lässt sich berufsbegleitend und recht flexibel gestalten. 15 Monate Studienzeit bei einem wöchentlichen Lernaufwand von zehn Stunden veranschlagen die Lehrgangsanbieter. Auch bieten fast alle an, die Regelstudienzeit kostenlos um acht Monate überschreiten zu dürfen. Das ermöglicht es all jenen, die die Ausbildung zum Energieberater machen und eine HWK-Zertifizierung anstreben, die Weiterbildung mit größtmöglicher Flexibilität und nach dem eigenen Lern- und Arbeitstempo zu gestalten. Auch das obligatorische Praxisseminar, das 48 Stunden umfasst und sowohl auf die Praxis als Energieberater vorbereitet als auch auf die schriftliche Prüfung, lässt sich von jedem Fernlehrgangsteilnehmer selbst zeitlich organisieren. Angeboten werden jeweils mehrere Termine. Auch hier gilt: Je nachdem, welche Weiterbildung es letztlich werden soll, um Energieberater zu werden, variieren auch die Ausbildungszeiten.

Schritt 4: Finanzierung klären

Die Vorbereitung auf den Abschluss als Gebäudeenergieberater mit HWK-Zertifikat dauert bei allen Fernlehrgangsanbietern 15 Monate. Auch die Kosten sind bei allen Anbietern gleich: Monatlich kostet der Fernlehrgang, um Energieberater zu werden, 152 Euro. Hochgerechnet auf die Regelstudienzeit von 15 Monaten kostet die Weiterbildung zum Energieberater 2280 Euro.

Um die Idee, Energieberater zu werden, in die Praxis umzusetzen, kann sogar eine finanzielle Förderung möglich werden: Ob eine Bildungsprämie, der Bildungsgutschein, der Berufsförderungsdienst der Bundeswehr, das Weiterbildungssparen, die Begabtenförderung, der Bildungsurlaub, Steuerersparnisse, Bildungsdarlehen oder Förderprogramme der Anbieter in Frage kommen, muss individuell geprüft werden.

Schritt 5: Infomaterial bestellen und Energieberater werden

Nun fehlt nur noch ein kleiner Schritt, um Energieberater zu werden: Infomaterial bestellen. Ausbildungsmöglichkeiten vergleichen. Wunschkurs buchen. Wer organisiert und motiviert die Idee verfolgt, Energieberater zu werden, der wird sich nach Abschluss des Fernlehrgangs nicht nur über ein gutes Jobangebot freuen können, sondern auch über ein entsprechendes Gehalt. Motiviert? Dann bestellen Sie noch heute kostenlos und unverbindlich das Infomaterial der Lehrgangsanbieter und vergleichen Sie sorgfältig.

Auf einen Blick

Zielgruppe

Die Zielgruppe besteht aus Personen mit technischer Ausbildung oder Studium, die sich einen Perspektivwechsel wünschen. Mit der Weiterbildung zum Energieberater können Sie sich auf Gebäudeanalysen und Umweltschutz spezialisieren und Ihre kommunikativen Fähigkeiten im Kundenkontakt ausüben. Wenn Sie mit einem technischen Hintergrund ausgestattet und auf der Suche nach einer Weiterbildung sind, könnte der Fernlehrgang des Energieberater für Sie das Richtige sein. Dieser Berufszweig ermöglicht selbstständiges Arbeiten mit direktem Kundenkontakt.

Beginn & Dauer

Der Fernlehrgang des Energieberaters erstreckt sich generell über 15 Monate, die bei Bedarf verlängerbar sind. Ähnliche Fernstudiengänge mit Bachelorabschluss weisen eine Regelstudienzeit von 6 bis 7 Semestern auf. Das wöchentliche Arbeitspensum besteht aus ca. 10 Stunden.

Voraussetzungen

Mitbringen müssen Sie eine technische Ausbildung mit bestandener Meisterprüfung oder ein technisches Studium. Darüber hinaus werden von Ihnen berufliche Erfahrungen in einem einschlägigen Bereich erwartet.

Kosten

Die Kosten weichen je nach Ausbildungsgang und -form voneinander ab. Die monatlichen Gebühren beim Energieberater mit HWK-Zertifikat belaufen sich auf 152 Euro, sodass bei 15 Monaten mit etwa 2.280 Euro zu rechnen ist. Die Ausbildungen zur Fachkraft für erneuerbare Energien und zum Energiemanager kosten 152 bzw. 164 Euro pro Monat bei Regelstudienzeiten von 18 bzw. 15 Monaten. Studiengänge dieses Bereichs kommen auf 333 Euro pro Monat über 3 bis 3,5 Jahre.

Probelektion

Die von uns ausgewählten Fernlehrgangsinstitute gestatten mittels Probelektionen einen Einblick in die Weiterbildung des Energieberaters. Die 1 bis 2 Lektionen sollen entscheiden helfen, ob dieser Fernlehrgang und dessen Inhalte das Richtige für Sie sind. Sie können die Probelektionen kostenlos bei Ihrem favorisierten Anbieter bestellen.

Probestudium

Die Fernlehrgangsinstitute auf unseren Seiten bieten den Service eines unverbindlichen Probestudiums an. Dieses bleibt für Sie kostenlos, falls Ihnen die Weiterbildung zum Energieberater nicht zusagt und Sie sie innerhalb der 2- bis 4-wöchigen Frist kündigen.

Abschluss

Nach bestehen des Fernlehrgangs des Energieberaters erhalten Sie ein Abschlusszeugnis, das ggf. zertifiziert von der Handwerkskammer (HWK) ist.

COVID-19

COVID-19 beeinflusst Ihren Studienablauf kaum, da Sie Prüfungen und Präsenztermine in den meisten Fällen direkt auf dem Online Campus des Institutes absolvieren können. Ausnahmen werden nach persönlicher Rücksprache geregelt.
Infomaterial anfordern Banner - Energieberater
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Gebäudeenergieberater HWK
Dauer 15 Monate
15 Monate
5 Seminartage
5 Seminartage
Lernaufwand - 10 Std in der Woche
10 Std. die Woche
Kosten auf Anfrage
Kosten auf Anfrage
Gebäudeenergieberater HWK
Dauer 15 Monate
15 Monate
5 Seminartage
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Lernaufwand - 10 Std in der Woche
10 Std. die Woche
Kosten auf Anfrage
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Gebäudeenergieberater HWK
Dauer 15 Monate
15 Monate
5 Seminartage

5 Seminartage

Lernaufwand - 10 Std in der Woche
10 Std. die Woche
Kosten auf Anfrage
Kosten auf Anfrage

So läuft das Fernstudium ab

Wie funktioniert das Fernstudium zum Energieberater?
Mit den von Ihrem favorisierten Institut zur Verfügung gestellten Materialien begeben Sie sich selbstständig in die Weiterbildung zum Energieberater. Sie bearbeiten Studienhefte, senden regelmäßig Aufgaben zur Korrektur ein und melden sich, falls vorhanden, für Praxiseinheiten an. Grundsätzlich müssen Sie eine Abschlussprüfung ablegen.
Wie funktioniert die Anmeldung?
Die Anmeldung für den Fernlehrgang des Energieberaters erfolgt auf dem Portal des jeweiligen Instituts. Ihre persönlichen Angaben und erforderlichen Unterlagen können Sie entweder direkt hier, per E-Mail oder auf postalischem Weg einreichen. Diese Möglichkeiten stehen Ihnen auch für den Erhalt Ihrer Lernmaterialien zur Wahl. Nachdem Ihr Einschreibungsantrag überprüft wurde, erhalten Sie eine Einführung in Ihren Fernlehrgang, Ihren Vertrag und die ersten Lernmaterialien.
Was passiert nach der Anmeldung?
Nach Prüfung Ihrer Angaben und Dokumente erhalten Sie bereits die für Ihren Studienstart notwendigen Utensilien, die neben einer Einführung und Ihrem Vertrag auch in den ersten Lernmaterialien bestehen. Einer Ihrer ersten Schritte sollte sein, mit den zugesandten Daten Ihre Zugänge zu online verfügbaren Inhalten, wie zum Beispiel den Online Campus, freizuschalten. Zudem können Sie sich einen Überblick über Ihre Weiterbildungsinhalte und damit verbundenen Vorgehensweisen verschaffen.
Wie bekomme ich die Unterlagen?
Je nach Wunsch können Sie Ihre Unterlagen online oder per Post erhalten sowie einreichen. Sie gelangen in einem regelmäßigen Abstand zu Ihnen und stehen Ihnen online meist von Beginn an in vollständiger Zahl zur Verfügung.
Wie bearbeite ich die Studienhefte?
Die Studienhefte sind grundsätzlich ähnlich aufgebaut und beinhalten einen einleitenden Überblick über Thematiken und Vorgehensweisen sowie abschließende Aufgaben am Heftende, die Sie zur Korrektur einsenden. Der betreuende Dozent schickt Ihnen das überprüfte Heft anschließend mit einer Rückmeldung zurück.
Welche Fristen gibt es für die Bearbeitung?
Zwar existieren keine einheitlichen Regeln und Fristen für die Bearbeitung der Studienhefte, einen wichtigen Hinweis geben jedoch einerseits die Heftanzahl, die zwischen 20 bis 30 Stück variiert, sowie die Studiendauer der Weiterbildung zum Energieberater. Erfahrungsgemäß müssen Sie ein oder zwei der Hefte monatlich bearbeiten, um in der angesetzten Zeit zu bleiben.
Kann ich meine Prüfungen zuhause schreiben?
Prüfungen können je nach Anbieter in der Bildungseinrichtung oder zu Hause abgelegt werden. Abschlussprüfungen erfordern vorwiegend Ihre Präsenz vor Ort, inzwischen gibt es häufig auch das Angebot von Online-Prüfungen mit freier Terminwahl. Die HWK-Prüfung, eine zusätzliche Prüfung vor der Handwerkskammer, erfordert zumeist Ihre Anwesenheit am Prüfungsort.
Gibt es Präsenzphasen?
Präsenzphasen und -tage während der Weiterbildung sind grundsätzlich nicht einheitlich geregelt, sodass die Vorgaben der einzelnen Anbieter variieren. Bis zu 5 Seminartage können auf Sie zukommen, die oft obligatorisch und / oder online zu belegen sind. Ein HWK-Zertifikat beinhaltet zudem ein Praxisseminar, welches sich über 48 Stunden erstreckt.
Wie funktioniert der Online Campus?
Der Online Campus stellt einen wichtigen Grundstein des Fernlehrgangs des Energieberaters dar. Hier findet die Kommunikation zwischen Studierenden und Dozenten statt und zahlreiche Lernmaterialien sowie Zusatzinfos unterstützen das Selbststudium. Dank des zeit- und ortsunabhängigen Zugriffs können Sie in Ihrem individuellen Tempo alle Studieninhalte erarbeiten. Außerdem können auf dem Online Campus digitale Vorlesungen und Seminare stattfinden, die Sie von zu Hause abrufen können.
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