Finger drückt auf eine leuchtende Platine

Energieinformatik – Bachelor-Studiengang mit Zukunft

Der Studiengang Energieinformatik wird im Fernstudium als Vertiefungsschwerpunkt des Studiengangs Technische Informatik (B.Eng.) angeboten. Der Studiengang ist eine Verbindung der Fächer Informatik und Technik.

Ein Berufsfeld der Zukunft, denn mit der Energiewende hat das Thema Energie einen enormen Bedeutungszuwachs erfahren, der sich in einer breiten gesellschaftlichen Diskussion und vielen gesetzlichen Änderungen niedergeschlagen hat. Die Themen Energie, Energiewende und auch erneuerbare Energien werden auch in den kommenden Jahren weiter an Aufschwung erhalten. Daher haben sich in diesem Zusammenhang einige lukrative Berufsfelder eröffnet, wie beispielsweise die des Gebäudeenergieberaters, des Energieinformatikers, oder des Energiemanagers.

Abgrenzung Energieberatung und Energieinformatik

Der Energieberater berät Immobilienbesitzer über vorgeschriebene Bau- und Sanierungsmaßnahmen z.B. im Rahmen einer energetischen Gebäudesanierung. Solche Maßnahmen werden in der Regel großzügig durch den Staat subventioniert. Um diese Subventionen zu erhalten, unterstützt der Energieberater Immobilienbesitzer, indem er Energieeinsparmöglichkeiten identifiziert und konkrete Umsetzungsmaßnahmen erarbeitet.

Der Energieinformatiker arbeitet dagegen interdisziplinär und beschäftigt sich wissenschaftlich mit der Planung, Konzeption, Gestaltung sowie der technischen Realisierung und Sicherung der Qualität von Energieinformationssystemen und -netzen. Das heißt, seine Aufgabe ist die Verbindung von Informatik und der technisch wissenschaftlichen Aspekte der gegenwärtigen und zukünftigen Energieversorgungssysteme. Der berufsbegleitende Bachelor-Fernstudiengang Energieinformatik bietet Studierenden ein breites Spektrum und die Möglichkeit, das Studium auf die individuellen beruflichen Anforderungen anzupassen.

Voraussetzung für die Aufnahme des Fernstudiums

Wer den Fernstudiengang Technische Informatik mit dem Schwerpunkt Energieinformatik belegen möchte, muss über eine staatlich anerkannte Hochschulzugangsberechtigung verfügen. Das heißt, entweder verfügt man über das allgemeine Abitur oder über eine fachgebundene Hochschulreife bzw. die allgemeine oder fachgebundene Fachhochschulreife. Eine andere Möglichkeit ist die Zulassung durch eine staatlich anerkannte Hochschulzulassungsberechtigung (z.B. Meister, geprüfter Techniker etc.). Über weitere Zugangsvoraussetzungen informiert der Ausbildungsanbieter.

Vorteile und Dauer des Fernstudiums Energieinformatik

Die Regelstudienzeit des Bachelor-Studiums Technische Informatik mit dem Schwerpunkt Energieinformatik beträgt sieben Leistungssemester (3,5 Jahre bzw. 42 Monate). Die Betreuungszeit kann kostenlos um weitere 21 Monate verlängert werden. So lässt sich der berufsbegleitende Fernstudiengang am besten mit Familie und Beruf unter einen Hut bringen. Das Fernstudium kann jederzeit aufgenommen und dem eigenen Lerntempo individuell angepasst werden. Es gibt keine „Zwangspausen“ wie etwa Semesterferien. Die Lerninhalte des Studiengangs sind auf den Stundenplan exakt abgestimmt und werden von motivierten und hoch qualifizierten Dozenten aus der Praxis vermittelt. Das Ausbildungsinstitut bietet jedem Studierenden ein umfassendes und persönlichen Betreuungs- und Servicekonzept während des Fernstudiums.

Weiterführende Einzelheiten zu den Inhalten des Fernstudiengangs Technische Informatik mit dem Schwerpunkt Energieinformatik entnehmen Sie bitte den kostenlos zu bestellenden Studienhandbuch der Wilhelm Büchner Hochschule.

Infomaterial anfordern Banner - Energieberater
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Technische Informatik | Schwerpunkt Energieinformatik (B.Eng.)
Dauer 42 Monate
42 Monate
28 Seminartage
28 Seminartage
Lernaufwand - 10 Std in der Woche
10 Std. die Woche
Kosten auf Anfrage
Kosten auf Anfrage

Die Energieversorgungssysteme und -netze der Zukunft

Bereits heute sind die Anforderungen und Herausforderungen an die bestehenden Energieversorgungssysteme höchst vielfältig. Soll die von der Bundesregierung forcierte Energiewende gelingen, müssen die Energieversorgungssysteme und -netze der Zukunft die Herausforderungen an die Versorgungs- und Betriebssicherheit, die Sicherung vor Angriffen und die Fragen der optimalen Lastenverteilung in den Energienetzen beantworten. Außerdem müssen Antworten auf die Frage nach der Umweltverträglichkeit, der Energieeffizienz und vor allem der Bezahlbarkeit gefunden werden. Durch die vermehrte Nutzung von erneuerbaren Energien wird die Energie zunehmend nicht mehr zentral sondern dezentral von vielen kleinen Erzeugern in die Versorgungsnetze eingespeist. Bereits heute haben sich die Energieflüsse dadurch deutlich verändert. Eine weitere Herausforderung ist die Förderung der Elektromobilität, die eine Veränderung bei der Last- und Einspeiseverteilung notwendig macht.

Die Komplexität der Energieversorgungssysteme und -netze wird in Zukunft weiter zu nehmen. Ohne entsprechende Fachkräfte können diese Herausforderungen der Zukunft nicht geregelt und gemanagt werden.

Der Informatik wird in diesem Bereich eine Schlüsselrolle zu kommen, um eine möglichst optimale Lösung zwischen Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit zu finden.

Das Fernstudium Energieinformatik fördert das Verständnis für die Anforderungen an ein zukunftsträchtiges Energieversorgungsnetz. Das Fernstudium trägt dazu bei, Lösungen für die optimale Erzeugung, Speicherung und Verteilung in kleinen und großen Energieinformationsnetzen zu entwickeln und umzusetzen.

Das Bachelor-Studium Technische Informatik mit dem Schwerpunkt Energieinformatik bereitet die Studierenden optimal auf eine Berufspraxis vor, die von der Analyse, Entwicklung und Anwendung sowie vom Wandel moderner Energieinformationssysteme sowohl im betrieblichen Umfeld als auch in gesellschaftlichen Bereichen geprägt ist. Absolventen des Bachelor-Studiengangs Energieinformatik finden daher Verwendung u.a. in weiten Teilen der IT-Branche, bei Energieversorgern und bei Unternehmen im Bereich der Energiebranche sowie der Forschung.

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