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Energieinformatik – Bachelor-Studiengang mit Zukunft

Seit der Energiewende der Bundesregierung von 2011 hat das Thema Energie einen enormen Bedeutungszuwachs erfahren, der sich in einer breiten Diskussion und vielen gesetzlichen Änderungen niedergeschlagen hat. Das Thema Energie, Energiewende und auch erneuerbare Energien werden auch in den kommenden Jahren weiter an Aufschwung erhalten. Daher haben sich in diesem Zusammenhang einige lukrative Berufsfelder eröffnet, wie beispielsweise die des Gebäudeenergieberaters (kurz: Energieberater), des Energiemanagers oder des Energieinformatikers.

Abgrenzung Energieberatung und Energieinformatik

Der Energieberater berät Immobilienbesitzer über vorgeschriebene Bau- und Sanierungsmaßnahmen z.B. im Rahmen einer energetischen Gebäudesanierung. Solche Maßnahmen werden in der Regel großzügig durch den Staat subventioniert. Um diese Subventionen zu erhalten, unterstützt der Energieberater Immobilienbesitzer, indem er Energieeinsparmöglichkeiten identifiziert und konkrete Umsetzungsmaßnahmen erarbeitet und plant.

Der Energieinformatiker arbeitet dagegen interdisziplinär und beschäftigt sich wissenschaftlich mit der Planung, Konzeption, Gestaltung sowie der technischen Realisierung und Sicherung der Qualität von Energieinformationssystemen und -netzen. Das heißt, seine Aufgabe ist die Verbindung von Informatik und der technisch wissenschaftlichen Aspekte der gegenwärtigen und zukünftigen Energieversorgungssysteme. Der berufsbegleitende Bachelor-Fernstudiengang Energieinformatik bietet Studierenden ein breites Fachspektrum und die Möglichkeit, das Studium auf die individuellen beruflichen Anforderungen anzupassen.

Die Energieversorgungssysteme und -netze der Zukunft

Bereits heute sind die Anforderungen und Herausforderungen an die bestehenden Energieversorgungssysteme höchst vielfältig. Soll die von der Bundesregierung forcierte Energiewende gelingen, müssen die Energieversorgungssysteme und -netze der Zukunft die Herausforderungen an die Versorgungs- und Betriebssicherheit, die Sicherung vor Angriffen und die Fragen der optimalen Lastenverteilung in den Energienetzen beantworten. Außerdem müssen Antworten auf die Frage nach der Umweltverträglichkeit, der Energieeffizienz und vor allem der Bezahlbarkeit gefunden werden. Durch die vermehrte Nutzung von erneuerbaren Energien wird die Energie zunehmend nicht mehr zentral sondern dezentral von vielen kleinen Erzeugern in die Versorgungsnetze eingespeist. Bereits heute haben sich die Energieflüsse dadurch deutlich verändert. Eine weitere Herausforderung ist die Förderung der Elektromobilität, die eine Veränderung bei der Last- und Einspeiseverteilung notwendig macht.

Die Komplexität der Energieversorgungssysteme und -netze wird in Zukunft weiter zu nehmen. Ohne entsprechende Fachkräfte können diese Herausforderungen der Zukunft nicht geregelt und gemanagt werden. Der Informatik wird in diesem Bereich eine Schlüsselrolle zu kommen, um eine möglichst optimale Lösung zwischen Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit zu finden.

Das Fernstudium Energieinformatik fördert das Verständnis für die Anforderungen an ein zukunftsträchtiges Energieversorgungsnetz. Das Fernstudium trägt dazu bei, Lösungen für die optimale Erzeugung, Speicherung und Verteilung in kleinen und großen Energieinformationsnetzen zu entwickeln und umzusetzen.

Das Bachelor-Studium Energieinformatik bereitet die Studierenden optimal auf eine Berufspraxis vor, die von der Analyse, Entwicklung und Anwendung sowie vom Wandel moderner Energieinformationssysteme sowohl im betrieblichen Umfeld als auch in gesellschaftlichen Bereichen geprägt ist. Absolventen des Bachelor-Studiengangs Energieinformatik finden daher Verwendung u.a. in weiten Teilen der IT-Branche, bei Energieversorgern und bei Unternehmen im Bereich der Energiebranche sowie der Forschung.

Energieinformatik – Ausbildungsinhalte und Studienmodule

Die Ausbildung umfasst mehrere Module, die im Grundlagenstudium erfolgreich absolviert werden müssen.


Hinzu kommen im Grundlagenstudium noch ein Wahlpflichtbereich (Englisch und Intercultural Competence) und ein Bereich für besondere Informatikpraxis. Im Kern- und Vertiefungsstudium müssen folgende Module absolviert werden:

Modul Mathematik und Technik: Mathematik I + II für Informatiker und Energieinformatiker Physik Informationstechnologie

Modul Informatik: Betriebssysteme und Rechnerarchitektur Grundlagen der Informatik Grundlagen der objektorientierten Programmierung Software Engineering

Modul Energietechnik: Grundlagen der Elektrotechnik und Elektronik Mess- und Reglungstechnik Grundlagen der Energietechnik

Modul überfachliche Kompetenzen: Grundlagen der BWL und Einführung in das Recht Projektmanagement Wissenschaftliches Arbeiten Energiewirtschaft und Recht

Modul Informatik: Datenbanken Verteilte Informationsverarbeitung IT in der Energiewirtschaft und E-Energy

Modul Energietechnik: Komponenten der Energietechnik Energiesysteme und regenerative Energien Modellierung und Simulation Energieinformationsnetze

Modul Wahlpflichtbereich: Weiterführende Programmierung Digital- und Mikrorechentechnik Informationsmanagement Energieeffizienz und Nachhaltigkeit Energiemanagement Energiespeichertechniken

Die Studierenden, die das Fernstudium Energieinformatik erfolgreich absolviert haben, erhalten am Ende des Studiums den Abschluss eines Bachelor of Science (B.SC.)

Voraussetzung für die Aufnahme des Fernstudiums

Wer den Fernstudiengang Energieinformatik belegen möchte, muss über eine staatlich anerkannte Hochschulzugangsberechtigung verfügen. Das heißt, entweder verfügt man über das allgemeine Abitur oder über eine fachgebundene Hochschulreife bzw. die allgemeine oder fachgebundene Fachhochschulreife. Eine andere Möglichkeit ist die Zulassung durch eine staatlich anerkannte Hochschulzulassungsberechtigung (z.B. Meister, geprüfter Techniker etc.). Über weitere Zugangsvoraussetzungen informiert der Ausbildungsanbieter.

Vorteile des Fernstudiums Energieinformatik

Die Regelstudienzeit des Bachelor-Studiums Energieinformatik beträgt sieben Leistungssemester (3,5 Jahre bzw. 42 Monate). Die Betreuungszeit kann kostenlos um weitere 21 Monate verlängert werden. So lässt sich der berufsbegleitende Fernstudiengang am besten mit Familie und Beruf unter einen Hut bringen. Das Fernstudium kann jederzeit aufgenommen und dem eigenen Lerntempo individuell angepasst werden. Es gibt keine „Zwangspausen“ wie etwa Semesterferien. Die Lerninhalte des Studiengangs sind auf den Stundenplan exakt abgestimmt und werden von motivierten und hoch qualifizierten Dozenten aus der Praxis vermittelt. Das Ausbildungsinstitut bietet jedem Studierenden ein umfassendes und persönlichen Betreuungs- und Servicekonzept während des Fernstudiums.

Worauf noch warten?

Fordern Sie noch heute ganz unverbindlich das kostenlose Informationsmaterial der Wilhelm Büchner Hochschule an und starten Sie schon morgen mit dem innovativen Fernstudium der Energieinformatik.

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