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EEG der Energieberater hilft bei der Umsetzung

Die Bundesrepublik Deutschland ist die erste Industrienation der Welt, die ihre Energieversorgung langfristig auf erneuerbare Energien umstellen will. Der Entschluss beruht nicht nur darauf, sich aus der Abhängigkeit von den schrumpfenden Vorräten fossiler Brennstoffe wie Kohle oder Öl zu lösen, sondern auch auf den Interessen des Klima- und Umweltschutzes. Das Kyoto-Protokoll von 1997 legte erstmals die Reduzierung von Treibhausgasen fest, die für die globale Erderwärmung verantwortlich sind. Konventionelle Kraftwerke tragen mit der Verbrennung konventioneller Energieträger erheblich zum weltweiten CO2-Ausstoss bei. Erneuerbare Energien, deren Energiebilanz ausgeglichen oder positiv ist, sollen in Deutschland 2020 bereits einen Anteil von 35 % an der nationalen Stromversorgung haben, der bis 2050 auf 80 % steigen wird.

Dieses Ziel und der Weg dorthin sind keine bloßen Willensbekundungen, sondern in einem Gesetz festgeschrieben: dem Gesetz zu den Erneuerbaren Energien (EEG). Für viele Länder diente das EEG als Vorbild, so dass die deutsche Initiative auch international Impulse gegeben hat. Die Zukunft der Energie ist global auf „regenativ“ eingestellt – die Begleitung dieses Prozesses bietet krisensichere und verantwortungsvolle Jobs auf der ganzen Welt.

Seit seiner Novellierung im Jahr 2000 hat das EEG einige Veränderungen erfahren (zuletzt 2012 mit der erhöhten Degression für den Einspeisetarif bezüglich Photovoltaik-Anlagen), aber die Ziele sind unverändert. Selbst der Wechsel von der rot-grünen zur schwarz-gelben Regierungskoalition hat der Wirkung des EEG keinen Abbruch getan. Als Bundeskanzlerin Angela Merkel angesichts der Katastrophe von Fukushima die „Energiewende“ ausrief, konnte sie bereits auf einen Anteil von erneuerbaren Energien am Strom-Mix bauen, der die Kapazität der deutschen Atomkraftwerke nahezu erreicht hatte. Durch den stufenweisen Ausstieg aus der Kernenergie bis 2022 gibt es auch keine Kapazitätsengpässe. Denn schon 2012 überschritt der Öko-Strom die 20-Pozent-Marke innerhalb der deutschen Stromerzeugung. Allein der Solarstrom-Anteil verdoppelte sich zwischen 2010 und 2012 jährlich. Am 16. Juni 2013 lieferten die deutschen Photovoltaik-Anlagen in der Spitzenzeit der Produktion fast 60 % des nationalen Strombedarfs. In Zukunft wird es darum gehen, die Strukturen des Energiesektors auf die neuen Anforderungen einzustellen. Auch das EEG wird sich in dieser Hinsicht erweitern. Hierbei sind Fachleute wie der Energieberater gefragt, die in jeder Region die besten Lösungen erarbeiten.

Welche Energiearten fördert das EEG?

Auch wenn der Solarstrom häufig oder die Offshore-Energie neu im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses stehen – das EEG fördert alle Arten von erneuerbarer Energie. Die Stromerzeugung aus Wind- und Wasserkraft haben die längste Tradition, denn sie dienten den Menschen schon seit uralten Zeiten als Energieträger. Mit der Nutzung der Elektrizität im 19. Jahrhundert waren sie natürlich erste Wahl für die Erzeugung. Dazu kommen heute aber auch Wellen-, Gezeiten- und Salzgradienten-Energie. Die Nutzung der Strömungsenergien im Meer hat den Vorteil, dass sie keine willkürlichen Eingriffe in die landschaftliche Umwelt des Menschen mehr nötig machen. Freilich ist auch im Meeresraum auf die natürlichen Bedingungen zu achten. Die Nutzung der Windenergie hat sich aus den Windrädern der amerikanischen Farmer mit wenigen Kilowatt-Generatorleistung mittlerweile in Windparks mit Rotor-Giganten von 100 Metern Höhe und 2.000 kW Leistung verwandelt. „Onshore“ bezeichnet dabei die Nutzung der Windenergie auf dem Festland, „offshore“ steht für die Stromerzeugung auf See. Relativ jung ist die Geothermie, die Erdwärme für die Stromerzeugung nutzt. Energie aus Biomasse gewinnen die Menschen ebenfalls schon seit Jahrtausenden – neu ist jedoch die Nutzung für die Stromerzeugung inkl. Biogas, Deponiegas und Klärgas sowie die Verwertung biologisch abbaubarer Bestandteile von Haushalt- und Industrieabfällen.Selbstverständlich ist auch Wärmeenergie aus regenerativen Energieträgern ein Hauptthema im EEG, die Entwicklung neuer Technologien und die Kombination der Energiearten untereinander. Dieser Bereich entwickelt sich ständig weiter. Es sind Fachleute wie der Energieberater gefragt, die mit dem neuen Wissen konstruktiv umgehen und individuelle Lösungen für Anwendungen erarbeiten können. Eine mit Solarthermie kombinierte Gasheizung beispielsweise kann bis zu 70 % der Energiekosten einsparen.

Das EEG – ein Gesetz für jedermann

Zu den herausragenden Leistungen des EEG zählt, dass sich jeder Bürger an der Energiewende beteiligen kann. Drei Grundsatzfestlegungen im EEG sind dafür ausschlaggebend: Jeder darf eine Energieanlage betreiben, es gibt feste Vergütungssätze für den eingespeisten Strom mit einer Garantie über 20 Jahre, und die Netzbetreiber sind zum Anschluss der Anlage sowie zur Abnahme des alternativ erzeugten Stroms verpflichtet. Im Bereich der Photovoltaik wird die Energiewende in Deutschland zu großen Teilen von den kleinen Anlagen der Bürger getragen – mehr als 1,5 Millionen gibt es davon schon im ganzen Land. Die Vielfalt der Möglichkeiten, der rasante technische Fortschritt, die verschiedenen Fördermöglichkeiten und die individuellen Bedingungen vor Ort bringen jedoch einen hohen Beratungsbedarf mit sich. Nur umfassend ausgebildete Energieberater können die richtige Entscheidung für einen Standort treffen. Denn es handelt sich in jeden Fall um eine Investition mit jahrzehntelangen Folgen.


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