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Die Energielabel als Wegweiser zur Energieeffizienz

Da der Energieberater sich im täglichen Geschäft auch mit den Energie- effizienzklassen auseinandersetzen muss, stellen wir Ihnen in diesem News Artikel alles Wissenswerte rund um die verschiedenen, auf dem Markt befindlichen, Energielabel vor. Grundsätzlich befindet sich ein sehr breites Spektrum an unterschiedlichen Energielabeln auf dem Markt. Jedes Energielabel bezieht sich auf bestimmte Produktgruppen und hat seine eigenen Vergabekriterien. Für den Endverbraucher ist es so gut wie unmöglich, sich in dem Dschungel der Energielabel noch zurechtzufinden. Hier kommt der Energieberater ins Spiel, der dem Endverbraucher mit Rat und Tat zur Seite steht. Er spürt energieineffiziente Endgeräte auf, bespricht die Ergebnisse mit dem Kunden, so dass gegebenenfalls Gegenmaßnahmen eingeleitet werden können.

Das europäische Energielabel

Das europäische Energielabel hat sich in den letzten Jahrzehnten nicht mit dem gleichen Tempo weiterentwickelt wie die Elektronikindustrie. So beinhaltete das europäische Energielabel nur Energieeffizienzklassen in der Einteilung von A bis G, obwohl schon längst Endgeräte auf dem Markt waren, die in eine Energieeffizienzklasse A+, A++ oder sogar A+++ einzusortieren gewesen wären. Auch dies erkannte die EU und überarbeitete das europäische Energielabel zum 01.01.2011. Seit dem 01.01.2012 besteht für die Anbieter die Pflicht ihre Geräte mit dem neuen Energielabel zu versehen. Diese müssen gut sichtbar außen auf den Geräten angebracht werden. Bisher wurden nur Waschmaschinen, Geschirrspüler und Kühlschranke mit dem Energielabel versehen. Einhergehend mit dem neuen Energielabel fallen ab sofort auch Fernsehgeräte unter die Kennzeichnungspflicht. Zusätzlich zu den Energieeffizienzklassen findet man die Angabe über die Leistungsaufnahme im Betriebszustand in Watt und den jährlichen Energieverbrauch in Kilowattstunden auf dem Energielabel. Der Standby Stromverbrauch wird von dem europäischen Energielabel leider nicht berücksichtigt. Die Industrie arbeitet ununterbrochen an energieeffizienteren Endgeräten, so dass die Endgeräte in immer bessere Energieeffizienzklassen eingeteilt werden.

Der TÜV ECO-Kreis

Der TÜV ECO-Kreis wird auf Basis eines Berichts durch ein unabhängiges Prüfinstitut (TÜV Rheinland Product Safety GmbH) vergeben und unterscheidet sich somit gravierend von anderen Energielabeln. Die Prüfkriterien werden jährlich an die technische Entwicklung angepasst, so dass der ECO-Kreis immer die Jahreszahl der bei der Zertifizierung gültigen Kriterien enthält. Der ECO-Kreis basiert auf gesundheitlichen und ökologischen Aspekten und wird für Drucker und Faxgeräte vergeben. Eine von vielen Vergabekriterien ist der Standby-Verbrauch der Geräte. Erhält ein Anbieter den TÜV ECO-Kreis so darf er mit folgenden Slogan werben: energiesparend, recyclebar, schadstoffgeprüft und ergonomisch.

Der EU-Energy Star

Entstanden ist der EU-Energy Star durch ein Abkommen zwischen der US-Regierung und der Europäischen Union. Das Label stellt eine freiwillige Kennzeichnung dar und wird in den USA für Wohnungen, Gebäude, Heizungs- und Kühlsysteme, Bürogeräte und Elektrogeräte vergeben. In der EU werden seit 2003 hauptsächlich Bürogeräte mit dem Label versehen. Ein Vergabekriterium ist unter anderem, dass Desktop-PCs in ausgeschaltetem Zustand maximal 2 Watt und im Standby-Betrieb 4 Watt verbrauchen dürfen. Laptops hingegen müssen ausgeschaltet unter 1 Watt liegen und im Standby- Betrieb maximal 1,6 Watt vorweisen. Ungefähr 70-90% der Bürogeräte in der EU erfüllen die Kriterien.

Was ist Energieeffizienz?

Unter dem Begriff Energieeffizienz versteht man, dass ein gewünschter Nutzen mit möglichst niedrigem Energieeinsatz erreicht wird. Nach dem sogenannten Minimalprinzip ist ein Vorgang effizient, wenn ein minimaler Energieaufwand von Nöten ist. Verbesserte Energieeffizienz ist eine der möglichen Methoden zur Energieeinsparung. Der gesamte Energieverbrauch der Welt kann laut einer Studie der Internationalen Energieagentur (IEA) Effizienzmaßnahmen von Gebäuden, Transport und industriellen Verfahren bis 2050 um bis zu 33% verringert werden. Laut einer Studie der Deutschen Unternehmensinitiative für Energie- effizienz (DENEFF) hat die Energieeffizienz bis 2020 ein Marktpotentzial von rund 140 Milliarden Euro.


Allerdings lässt sich auch sehr leicht ohne verbesserte Energieeffizienz sehr viel Energie und Geld sparen, indem beispielsweise die eigene Wohnung oder das Haus kontrolliert gelüftet und beheizt wird. Energieeffizienz ist eines der Themengebiete die der Energieberater in seiner Ausbildung erlernt.

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