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LED Lampen

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Bis vor ein paar Jahren war eine durchgebrannte Glühbirne gar kein Problem, Ersatz gab es für ein paar Cent im nächsten Discounter um die Ecke. Wer heute ein neues Leuchtmittel benötigt, hat oft den Eindruck, er müsse erst eine Ausbildung zum Energieberater absolvieren, um den richtigen Leuchtkörper für seine Nachttischlampe zu finden. Heute scheint es nur noch LED Lampen zu geben. Warum ist das eigentlich so, worauf ist diese Entwicklung zurückzuführen?

Der Siegeszug der LED Lampen

LED Lampen, soweit das Auge reicht, was ist eigentlich aus der guten alten Glühbirne geworden? Die ist der Europäischen Kommission zum Opfer gefallen. Dabei war der Grundgedanke hinter dem LED Lampenzwang ursprünglich eine gute. Durch effizientere Leuchtmittel sollte Energie eingespart und die Umwelt entlastet werden. Wie so oft vertrauten die EU-Politiker aber auch bei den LED Lampen nicht auf die Einsicht der Bürgerinnen und Bürger in die Notwendigkeit eines Paradigmenwechsels. Stattdessen wurde die Glühlampe verboten und durch die LED Lampen ersetzt.

Anfänglich spielte auch die Energiesparlampe eine Rolle als alternatives Leuchtmittel. Die Verwendung von Quecksilber in den Glühbirnen macht sie zu Sondermüll und sorgte dafür, dass sie heute nahezu wieder komplett verschwunden ist. Die Rechtsgrundlage dafür bildet die „Verordnung (EG) Nr. 244/2009 der Kommission vom 18. März 2009 zur Durchführung der Richtlinie 2005/32/EG des Europäischen Parlaments und des Rates im Hinblick auf die Festlegung von Anforderungen an die umweltgerechte Gestaltung von Haushaltslampen mit ungebündeltem Licht“.

Tipp: Die Richtlinie 2005/32/EG wurde durch die Ökodesign-Richtlinie 2009/125/EG ersetzt (inkl. Richtlinie 2010/30/EU über Energieeffizienzkennzeichnung). Sie dient der Schaffung eines Rahmens für die Festlegung von Anforderungen an die umweltgerechte Gestaltung energieverbrauchsrelevanter Produkte (Energy-related Products, ErP).

Das Regelwerk selbst ist fast genauso sperrig wie sein offizieller Name. Allerdings gingen die Politiker durchaus clever zu Werke und zogen die Glühlampe nicht über Nacht aus dem Verkehr. Die Ablösung durch die LED Lampen war ein schleichender Prozess, der sich in sechs Stufen abspielte.

Wie die Glühbirne langsam aus unserem Leben verschwand

Nach Inkrafttreten der VO 244/2009 galt ab 1.September 2009 zunächst nur ein Produktionsverbot für alle klaren Glühlampen mit mehr als 100 Watt und alle matten Glühbirnen, die nicht der Energieklasse A angehörten. Die Produkte, die sich bereits im Handel befanden, durften aber weiterhin verkauft werden. Ab September 2010 verschwanden dann plötzlich Glühbirnen mit mehr als 75 Watt, für die seither ein Verkaufsverbot gilt. Ein Jahr später traf das gleiche Schicksal dann 60 Watt Glühlampen und Hochvolt-Halogenlampen mit 40 Watt. LED Lampen wurden langsam immer zahlreicher.

Ab September 2012 durften Glühlampen nur noch verkauft werden, wenn sie wenigstens der Energieklasse C angehörten. Die Produktion der meisten Haushaltsglühbirnen ist seit 2012 verboten.

2016 sollte es der Glühbirne dann endgültig an den Kragen gehen. Die ursprünglich für dieses Jahr geplante 6. und letzte Stufe der Verordnung, die nunmehr alle ungerichteten Halogenlampen (vulgo Glühbirnen) aus dem Verkehr ziehen sollte, musste auf 2018 verschoben werden.

Die Hersteller sahen sich nicht im Stande, den vollständigen Wechsel auf LED Lampen innerhalb des vorgegebenen Zeitplans zu realisieren, da sie ihre Produktionsanlagen nicht so schnell modifizieren konnten. Noch haben wir also eine letzte kleine Verschnaufpause, bis der sanfte Schein einer Glühlampe nur mehr in einem Museum bewundert werden kann.

Was sind die Vorteile von LED Lampen?

Sie müssen keine Ausbildung zum Energieberater absolviert haben, um zu erkennen, dass der Einsatz von LED Lampen durchaus Sinn macht. Diese Leuchtmittel haben durchaus einige Vorteile. Wie lange hat Ihre alte Glühlampe eigentlich gebrannt? Das wissen Sie nicht so genau? Im Schnitt waren es etwa 1.000 Stunden. LED Lampen bringen es locker auf das zwanzigfache und sparen dabei bis zu 90 Prozent Strom. Dieser enorme Leistungsunterschied relativiert auch den deutlich höheren Preis der LED Lampen. Aber warum sind diese Leuchtmittel dennoch so unbeliebt? Meist liegt es an den hoch technischen Fachbegriffen mit denen der Laie nichts anfangen kann. Aus diesem Grund haben wir hier eine “kleine” Begriffserklärung für Sie bereitgestellt:

Sie mögen es lieber romantisch, oder doch lieber etwas kühler? Bei LED Lampen ist die Lichtfarbe (in Kelvin (K) gemessen), also die Farbtemperatur, entscheidend. Je höher die Zahl, desto kühler der Farbeindruck. Im Umkehrschluss bedeutet dies, umso niedriger die Zahl, desto wärmer die Lichtfarbe.

  • < 3.300 K
  • gelbweißes Licht
  • wohnlich, freundlich
  • 3.300–5.300 K
  • weißes Licht
  • kühl, sachlich
  • > 5.300 K
  • tageslichtähnliches Licht

Auch was die Farbwiedergabe betrifft ist die LED Lampe besser als ihr Ruf. Unser tägliches Leben wird durch Farben bestimmt, denn unser Wohlbefinden ist unmittelbar davon betroffen. Denn Licht hat einen entscheidenden Einfluss darauf, wie wir unsere Umgebung farblich wahrnehmen.
Bei der Planung spielt der Farbwiedergabe-Effekt eine entscheidende Rolle. Am besten werden hier LED Lampen mit einem guten Farbwiedergabe-Index (Ra-Wert = 100 ist am besten) eingesetzt, dadurch können z. B. Textilen ansprechender, aber auch Speisen deutlich appetitlicher wirken. Halogenlampen (Ra 95–100) belegen zur Zeit noch den ersten Platz. Gefolgt von LED Lampen mit einem Ra-Wert von mind. 80 bis ca. 95. Schlusslicht bilden Energiesparlampen bzw. Leuchtstofflampen (Ra 80–90).

Um sich im Dschungel der Angebote zurecht zu finden brauchen aber viele Konsumenten professionelle Hilfe. Wenn Sie das Thema interessiert, dann können Sie sogar einen Beruf daraus machen. Auf unserem Infoportal rund um die Ausbildung zum Energieberater erfahren Sie alles Wissenswerte über die zukunftsträchtige Weiterbildungen im Fernstudium zum Energieberater und vielen alternativen Ausbildungsmöglichkeiten..

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