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Die Finanzierung einer Energieberater Ausbildung

Der ständig wachsende Bedarf an Energieberatern und das steigende Bewusstsein mit Energie sinnvoll umzugehen macht das Fernstudium zum Energieberater bzw. Gebäudeenergieberater zu einer interessanten Weiterbildungsmöglichkeit. Von Bildungsprämie bis Begabtenförderung, es gibt zahlreiche Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten die Sie sich nicht entgehen lassen sollten.

Der Bedarf an Energieberatern wächst ständig: Seitdem 2009 die Energieeinsparverordnung (EnEV) eingeführt wurde, sind Hausbesitzer verpflichtet, sich um die energetische Sanierung ihrer Gebäude Gedanken zu machen. Bei Neubauten werden sogar noch strengere Vorgaben gemacht, die sich für einen Laien jedoch weder fachlich erschließen noch finanziell überblicken lassen. Hier schlägt die Stunde des Gebäudeenergieberaters. Verschiedene Bildungseinrichtungen bieten die Ausbildung zum Gebäudeenergieberater (HWK) als Fernlehrgang an. Die Preise für die Ausbildung sind jedoch unterschiedlich. Daher stellt sich in der Regel die Frage, auf welche Weise sie finanziert werden kann und welche Förderprogramme für einen persönlich in Frage kommen.

Welche Fördermaßnahmen stehen mir zu?

Die Bildungsprämie – der Prämiengutschein

Mit der Bildungsprämie fördert der Staat die Fortbildungsbereitschaft und -möglichkeit von Beschäftigten mit einem Arbeitspensum von mindestens 15 Stunden pro Woche und einem Einkommen von jährlich weniger als 20.000,– Euro; für gemeinsam steuerlich Veranlagte beträgt der jährliche Höchstverdienst 40.000,– Euro. Die Begünstigten erhalten mit Hilfe des Prämiengutscheins die Hälfte der Kursgebühren, maximal 500,– Euro.

Bildungsgutschein für die Ausbildung zum Energieberater

Die auf dieser Webseite angebotenen Fernlehrgänge zum Energieberater unserer ausgewählten Anbieter sind mit einem Bildungsgutschein der Bundesagentur für Arbeit zu 100 % förderfähig. Diese Art der Förderung kann von Arbeitslosen oder von Arbeitslosigkeit bedrohten Beschäftigten genutzt werden, die entweder über eine abgeschlossene Berufsausbildung verfügen oder aber mindestens drei Jahre in einem Beruf gearbeitet haben.

Berufsförderungsdienst der Bundeswehr

Für Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr gibt es die Möglichkeit eine Kostenermäßigung von 10 % zu erhalten. Liegt eine Kostenübernahmezusage des Berufsförderungsdienstes der Bundeswehr vor, werden oft sogar 15 % Nachlass auf die Kurskosten gewährt. Nehmen Soldatinnen und Soldaten vor Kursbeginn eine Beratung durch den Berufsförderungsdienst in Anspruch, können von dieser Stelle sogar alle Kurskosten übernommen werden.

Das Weiterbildungssparen

Im Rahmen des Vermögensbildungs-Gesetzes (VermBG) wird das sog. Weiterbildungssparen staatlich gefördert. Die Mittel hierfür werden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie vom Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union bereitgestellt.

Begabtenförderung

Bei einem sehr guten Abschluss in einem dualen Ausbildungsberuf eröffnet sich bereits seit 1991 für junge Menschen die Möglichkeit, in den Genuss der Begabtenförderung zu kommen. Für die Weiterbildung zum Gebäudeenergieberater (HWK) ist die Voraussetzung einen Beruf erlernt zu haben, der auf der Grundlage der Handwerksordnung basiert.

Bildungsurlaub und Wertchecks

Der Bildungsurlaub ist in den einzelnen Bundesländern sehr unterschiedlich geregelt. Gleiches gilt auch für die verschiedenen landeseigenen Förderprogramme für Weiterbildungsmaßnahmen. In NRW gibt es zum Beispiel den sogenannten Bildungscheck, welcher die Hälfte der Kursgebühren, max. 500 € trägt. Um sich einen Überblick über sämtliche Maßnahmen zu verschaffen, hat die Bundesregierung unter http://www.foerderdatenbank.de eine Förderdatenbank veröffentlicht.

Steuervergünstigung durch eine Weiterbildung zum Energieberater

Jeder Arbeitnehmer kann in seiner jährlich anfallenden Steuererklärung Kosten für Weiterbildungsmaßnahmen als Werbungskosten geltend machen. Zusätzlich können für das Studium angeschaffte Arbeitsutensilien wie zum Beispiel ein Notebook abgesetzt werden.

Förderprogramme der Anbieter
Viele Fernlehrgangsanbieter bieten zahlreiche Nachlässe für spezielle Gruppen.

Studiengemeinschaft Darmstadt (SGD)

  • 100€ für folgende Mitglieder: ADAC und BSW Bonusclub
  • 10% für Schüler & Studenten, Bundesfreiwilligendienstes, Arbeitslose, Auszubildende, Schwerbehinderte, Rentner und Pensionäre
  • 15% für SGD Absolventen

Logo SGD

Institut für Lernsysteme (ILS)

  • 10% für Schüler und Studenten, Schwerbehinderte, Arbeitslose, Bundeswehrangehörige, Bundesfreiwilligendienstes, Rentner und Pensionäre
  • 15% für ILS Absolventen
  • 20% VDV – Vereinigung der Vertragsfußballspieler e. V.

Logo ILS

Hamburger Akademie

  • 10% für Studenten, Auszubildende, Arbeitslose, Rentner, Schwerbehinderte, Bundeswehrangehörige und Bundesfreiwilligendienst
  • 15% für HAF Absolventen

Logo Hamburger Akademie

Fernakademie für Erwachsenenbildung

  • 10% für Auszubildenden, Studenten, Arbeitslosen, Rentnern, Schwerbehinderten, Teilnehmern am Bundesfreiwilligendienst sowie Bundeswehrangehörigen
  • 15% für FEB Absolventen

Logo Fernakademie für Erwachsenenbildung

Alle aufgeführten Anbieter erstatten ehemaligen Studenten bis zu 15% der anfallenden Kosten.

Bildungsdarlehen durch die KfW

Ein Bildungsdarlehen der KfW für die Weiterbildung zum Energieberater kann von jedem über öffentlich-rechtliche Banken beantragt werden. Weitere Informationen sind unter www.bildungspraemie.info erhältlich.

Wobei handelt es sich bei der KfW?

Das Kürzel steht für Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Die KfW wurde 1948 mit dem Ziel gegründet, der deutschen Wirtschaft mit den Mitteln aus dem sog. Marshallplan nach dem 2. Weltkrieg bei Wiederaufbau unter die Arme zu greifen. Heute ist ihr Tätigkeitsspektrum deutlich breiter aufgestellt: Es reicht beispielsweise von Investitionskrediten für kleine und mittlere Unternehmen, der Förderung des Mittelstands, der Filmförderung bis hin zur Finanzierung des Wohnungsbaus, der kommunalen Infrastruktur oder von Energiespartechniken.

Die Rolle der KfW für Energieberater

Neben der Finanzierung von Weiterbildungsdarlehen, ermöglicht die KfW im Rahmen verschiedener Förderprogramme energieeffizientes Bauen und Renovieren und vergibt unter bestimmten Voraussetzungen sehr zinsgünstige Förderkredite mit moderaten Rückzahlungsmöglichkeiten. Die so geförderten Wohnhäuser oder Eigentumswohnungen werden analog zu den erfüllten Fördervoraussetzungen als KfW-Effizienzhäuser 40, 55, 70 oder Passivhaus bezeichnet.

KfW-Effizienzhäuser beschreiben einen Standard der KfW, welcher Auskunft über den technischen Stand einer Immobilie nach KfW Maßstäben gibt. Die unterschiedlichen Zahlen beschreiben die Höhe des Jahresprimärbedarfs einer Immobilie in relationaler Sicht auf einen Neubau.Faustregel: Je niedriger der Wert, desto höher die Energieeffizienz.

Bevor ein solcher Förderkredit jedoch beantragt werden kann, muss ein entsprechendes Gutachten eines Sachverständigen vorliegen, der prüft, ob alle Voraussetzungen des KfW-Förderprogramms erfüllt wurden.
Hier kommt der Energieberater bzw. Gebäudeenergieberater zum Einsatz. Ein solcher Energieberater benötigt spezielle, von der KfW vorgegebene Kenntnisse, um Gutachten dieser Art erstellen zu dürfen. Daher ist es ratsam eine qualifizierte Ausbildung bei einem ausgewählten Anbieter zu absolvieren.

Welcher Anbieter ist der richtige?

Hier können Sie Infomaterialien zum Gebäudeenergieberater – der von der Redaktion empfohlenen Fernlehrgangsanbietern – kostenlos bestellen und die einzelnen Angebote bequem zu Hause vergleichen.

Das Institut für Lernsysteme ist zusammen mit der Studiengemeinschaft Darmstadt einer der renommiertesten und bekanntesten Anbieter für die Ausbildung zum Energieberater im Fernlehrgang. Zu dem führenden Kreis der Fernlehrgangsanbieter gehören neben den beiden bereits genannten auch die Fernakademie für Erwachsenenbildung und die Hamburger Akademie für Fernstudien.

Bestellen Sie noch heute das kostenlose Informationsmaterial Ihrer Lieblingsanbieter und vergleichen Sie die verschiedenen Angebote gründlich. Die Weiterbildung zum KfW zertifizierten Energieberater eignet sich sowohl für Architekten, Ingenieure und Handwerker, als auch für alle Berufe, die Erfahrung und eine entsprechende langjährige Berufsausbildung der einschlägigen Baubranchen mitbringen.
 

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