Ausbildung zum Energieberater – Beruf mit Zukunft

 
Die Energiewende ist in aller Munde – noch nie war ein sparsamer Umgang mit unseren Ressourcen so wichtig wie heute. Denn ohne ein Umdenken werden viele Rohstoffe schon bald knapp, wenn sie es nicht bereits sind, und irgendwann gänzlich erschöpft sein. In den letzten Jahren hat sich das Umweltbewusstsein in Deutschland glücklicherweise stark verändert. Besonders in den eigenen vier Wänden kann eine Menge Energie gespart werden. Deshalb bietet der deutsche Staat seit Jahren zahlreiche Subventionen zur Finanzierung von energiesparenden Maßnahmen. Daneben gibt es mittlerweile auch einige gesetzliche Vorgaben und Rahmenbedingungen, die Grundstücksbesitzer beim Bau eines neuen Gebäudes oder Eigentümer von älteren Häusern durch Sanierungen einhalten müssen. Die Planung und Umsetzung dieser energietechnischen Maßnahmen fallen dem Energieberater – auch Gebäudeenergieberater genannt – zu. Der Energiemanger arbeitet im gleichen Tätigkeitsfeld wie der Energieberater, allerdings sind seine Klienten in der Regel größere Unternehmen und Industriebetriebe.

Ich bin studierter Architekt und übe diesen Beruf seit fast 20 Jahren mit großer Leidenschaft aus. Gemeinsam mit einem frühen Jugendfreund betreibe ich ein kleines Architekturbüro in Nordrhein Westfalen. In dem letzten Jahrzehnt konnten wir viele Zuschläge für Aufträge aus der öffentlichen Hand gewinnen. Wir planten und realisierten Spielplätze, öffentliche Grünanlagen und waren sogar Teil eines Planungsteams für ein öffentliches Freibad. Doch in den letzten Jahren wurde den Kommunen zusehends das Geld knapp, was sich eklatant auf unsere Auftragslage ausgewirkt hat. Durch meine Zusatzqualifikation zum Energieberater habe ich einen interessanten und lukrativen Weg gefunden einen Teil der Ausfälle zu kompensieren. Durch die Weiterbildung im Fernstudium, war es mir möglich meine Zeit frei einzuteilen, so dass keine organisatorischen Komplikationen hinsichtlich meiner eigentlichen Tätigkeit im eigenen Architekturbüro aufgetreten sind. Durch den Abschluss zum Gebäudeenergieberater mit HWK Zertifizierung bin ich in der Lage vom Staat subventionierte Beratungsleistungen anzubieten und den sogenannten Gebäudeenergieausweis auszustellen. In der Zwischenzeit beanspruchen meine Beratungsleistungen gut ein viertel meiner monatlichen Arbeitszeit. Für mich war die Ausbildung zum Energieberater die ökonomisch sinnvollste Entscheidung der letzten Jahre.

Markus M.                                                                                         NRW den 20.09.2013

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